Fitness – Sport in den eigenen 4 Wänden

// Leggins – Puma via Zalando // Shirt – Lidl // Schuhe* – Adidas via DefShop // Wasserflasche – Voss via Amazon
 
So, Mädels. Wie sehen eure Drückebergersprüche/Ausreden so aus?
“Ich habe kein Fitnessstudio in der Nähe?”
“Ich habe zu wenig Zeit?”
“Ich bin noch in der Ausbildung und habe kein Geld?
“Meine Wohnung/mein Zimmer ist zu klein?”
“Ich will nicht vor anderen Sport machen?”
Glaubt mir, ich kenne das zu gut, wenn der innere Schweinehund einem wieder ein ganzes Programm an Ausreden vorjault. Geht mir regelmäßig so, wirklich.
Fakt ist aber leider, dass Sport doch irgendwie wichtig ist. Nicht nur für die Figur, sondern viel eher für die Knochen. Keine Rückenmuskulatur verspricht Rückenschmerzen und keine Kondition verspricht, dass man irgendwann keine 100 Meter mehr rennen kann, ohne keuchend und hyperventilierend zusammen zu brechen. Übertrieben gesagt jetzt, aber ihr wisst schon, was ich meine.
Und wenn man durch Instagram und Blogs überall sportliche Menschen sieht, bekommt man irgendwie selbst ein schlechtes Gewissen und das Gefühl unbedingt auch etwas machen zu müssen, –  Man will ja später nicht allein dastehen.
Nicht jeder hat aber die Mittel, ins Fitnessstudio gehen können und nicht jeder geht gerne joggen.
Manche mögen keine Zuschauer und andere haben eben einfach keine Zeit. Für all diese Gründe gibt es eine gute Alternative: FITNESS ZUHAUSE.
Die kann dann auch mal nur 10 Minuten gehen, denn 10 Minuten sind besser als nichts und kosten tun sie auch nichts.
Ich werde euch keine Workouts für zuhause auflisten, die findet ihr über Google zur Genüge. Viel eher möchte ich euch ein paar Tipps geben, die zumindest mir geholfen haben.
Sport in den eigenen 4 Wänden
 
1.  Daily Workouts Apps 
Bevor ich mich im November im Fitnessstudio angemeldet habe, bin ich eine ganze Weile lang mit  dem Handy sportlich aktiv gewesen.
Meine App hieß “Tägliche Trainings Gratis ” und sie war, wie der Name schon sagt, Gratis. Davon gab es mehrere Versionen: tägliches Cardio Training, tägliches Arm, Bein, Po, Bauchtraining und sogar tägliches Yoga.
Man kann zwischen 5 und 7 Minuten Training wählen und die Übungen sind simple, aber wirksam. Ich habe immer das Cardiotrainung und danach ein Krafttraining absolviert und war damit auch ganz gut bedient. Klar, zum Arnold Schwarzenegger wird man dadurch nicht, aber zum “In Shape” bleiben genügt es, denke ich.
2.  schöne Sportkleidung
Schicke Sportkleidung motiviert. Mit der alten Schlabberhose und dem hässlichen T-Shirt machen wir weder eine gute Figur, noch schäumen wir vor Motivation fast über.  Tragen wir stattdessen eine gut sitzende Leggins, ein tolles, farbiges Top und das passende Schuhwerk, strahlen wir Freude und Power aus und sind viel motivierter als im “guck mich nicht an Look”!
Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass “Larifari-Kleidung” unsere Unterbewusstsein auch nur eine “Larifari-Einstellung” vermittelt, weshalb wir den Sport nur halbherzig durchziehen und viel schneller wieder aufgeben. Wir ernten, was wir säen.
Ich zum Beispiel liebe meine türkisen Schuhe. Sie sind mega bequem und so schön knallig, dass ich mir direkt ein passendes Oberteil geholt habe. Ob man für das Home Workouts unbedingt Schuhe braucht, sei jetzt mal dahin gestellt. Fakt ist aber, dass es sich zumindest im Fitnessstudio viel besser mit Sportschuhen trainiert, als mit einfachen Converse.
Mit guter Kleidung allein ist es aber nicht getan. Also nicht überstürzt das 5. Outfit kaufen, sondern lieber erstmal mit dem Sport beginnen ;).
3. Sucht nach EUREM Workout
Nur weil kürzlich irgendwo geschrieben stand, dass Yoga und Pilates nicht nur absoluter Trend, sondern auch noch total effektiv sind, nutzt euch das gar nichts, wenn ihr keine Freude daran habt. Macht das Training, was euch spaß macht. Davon profitiert ihr am meisten.
4. Es müssen keine teuren Geräte sein, sucht nach Alternativen.
Ihr habt keine Hanteln zuhause? Wasserflaschen tun es für den Anfang auch.
Ein Springseil tut gute Dienste beim Ausdauertraining und wer 10 Minuten auf der Stelle läuft, hat am Ende auch sein Ziel erreicht.
Ihr wohnt im 4 Stock? Sehr schön, dann könnt ihr das Treppenhaus zu eurem Vorteil nutzen und als Stepper zweckentfremden. Ansonsten reicht auch eine einzelne Trittstufe, zum Beispiel in Form einer Fußbank.
Habt ihr schon mal einen Wandsitz ausprobiert? Dafür lehnt ihr euch mit den Rücken an eine Wand und geht soweit in die Knie, dass es aussieht, als würde ihr sitzen. Nur eben ohne Sitz. Diese Position haltet ihr dann so lange wie möglich und glaubt mir, 5 Minuten sind schon wahnsinnig anstrengend.
5. Hört Musik. 
Musik ist ein richtiger Motivationsbooster und regt zur Bewegung an. Kennt ihr das, wenn ihr euch zu einem guten Song einfach bewegen müsst? Stellt euch also eine schöne Liste zusammen, die ausschliesslich aus fröhlichen und powervollen Songs besteht. Denn Musik treibt nicht nur an, sie lässt auch noch die Zeit schneller rumgehen, stärkt das Durchhaltevermögen und lenkt ab.
***
Wie ist das denn bei euch? Seit ihr Sportfreaks, oder eher Sportmuffel? Ich bin und war schon immer der bequeme Mensch und möchte es schnell und effektiv haben. Daher habe ich mich im Fitnessstudio bei einem Kraft-Ausdauer-Zirkel angemeldet. Ein Zirkeldurchgang dauert ca. 20 Minuten und ermöglicht ein effektives Ganzkörpertraining.
Zwei Runden und das ganze zwei mal die Woche sind absolut ausreichend. Ihr seht also: bestmögliches Training durch minimalen Aufwand :-D.

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2 Comments

  • Melissa G Dezember 18, 2015 8:44 am

    Ich bin ein großer Sportmuffel und hab aber auch schon alles durch, was geht. War mal im Fitnessstudio, hab Pilateskurse besucht und auch schon zuhause was versucht. Anfang des Jahres hat mich dann mein Rücken danieder gelegt und ich hab mit Ballett angefangen. Leider höre ich das auch wieder auf, weil ich so oft auf Dienstreisen bin, dass ich da keine Regelmäßigkeit hinbekomme und mich eher geniere so sporadisch da aufzutauchen. Deshalb will ich wieder ein Zuhauseprogramm versuchen. Mit Pilates, denke ich, weil das der Sport ist, de rmir neben dem Tanzen am meisten Spaß macht. Und du hast recht: wenigstens 10 Minuten. Das sollte auch ein Sportmuffel wie ich hinbekommen. Der Trick ist ja, einfach anzufangen und sich nicht erst Ausreden überlegen.
    Liebe Grüße,
    Melissa

  • Sanne Dezember 18, 2015 5:19 pm

    Danke für den tollen Tipp mit der Fitness App!
    VG Sanne

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