[Beauty] Warum eigentlich Naturkosmetik?

Ich bin ja ein großer Fan von Naturkosmetik und auch ziemlich pingelig, was Inhaltsstoffe angeht.
Zum einen liegt das daran, dass ich auf manche Stoffe allergisch reagiere und zum anderen finde ich es furchtbar, was da alles so in unsere Kosmetik reingepanscht wird. Gut, bei Nahrungsmitteln sieht es auch nicht besser aus, aber das ist ein anderes Thema.
Und dann ist es auch so, dass ich damit einfach die beste Wirkung erziele.
Ich habe schon ein paar mal Nachfragen zu Naturkosmetik bekommen und auch bei meinem letzten Gewinnspiel habt ihr euch mehr Beautythemen gewünscht, daher wollte ich heute einfach mal ein bisschen mehr dazu schreiben. Wem Romane zu lang sind, dem kann ich ja die wichtigsten Teile markieren :-D.

Ein haariges Problem!

Ich habe in meiner Jugend sehr gerne mit Farbe experimentiert und habe natürlich auch alles brav selber gemacht. So kam es, dass ich eine Zeit lang mit orangenfarbenem Haar rumlief, weil ich spontan von Rot auf Blond wechseln wollte.
Irgendwann wurde ich auch tatsächlich blond, so ca. nach der zehnten Blondierung. Dann habe ich meine Haare natürlich auch regelmäßig geglättet, was dazu führte, dass ich irgendwann wie ein gesprengter Mopp aussah und im ungeglätteten Zustand nicht mehr das Haus verlassen konnte. Und das meine ich bitterernst.

Ich habe sämtliche Haarpflegemittel probiert, Redken, Kerastase, Wella SP System Professional, – nichts hat geholfen. Meine Friseurin meinte, dass meine Haarstruktur stark geschädigt wäre und  im Prinzip nur ein Kurzhaarschnitt helfen würde. Nein, Danke. Konnte ich drauf verzichten.
Also habe ich Google angeworfen, bin auf natürliche Haarpflege gestoßen und habe die Silikone erstmal weggelassen. Das hatte zur Folge, dass die Haare selbst im glatten Zustand gerupft aussahen, also durften die Silikone ganz schnell wieder einziehen.
Bis zu den Sommerferien, da folgte der radikale Umschwung. Ich habe Essigspülungen gemacht, um die Silikone rauszuwaschen und nur mehr natürliche Produkte verwendet. Die ersten Wochen habe ich täglich einen geflochtenen Seitenzopf getragen, ging ja nicht anders.

Theoretisch sind Haare ja totes Gewebe, sobald sie die Kopfhaut verlassen und Tote lassen sich nur schwer wieder zum Leben erwecken.
Allerdings haben meine Haare genau das mit sich machen lassen. Nach ca. 10 Wochen brauchte ich nämlich kein Glätteisen mehr und ich war trotz alledem ein ganzes Jahr lang nicht beim Friseur. Und als ich dann wieder beim Friseur war, musste nicht einmal viel ab. So wahr ich hier sitze und euch diese Zeilen tippe.

Ja, es ist schon so, dass man in der ersten Zeit nach dem Wechsel schlimmer aussieht als vorher, vor allem bei der Haarpflege. Die “bösen” Silikone verspeisen zwar nicht die Oma zum Frühstück und wollen auch sonst nichts schlechtes, allerdings legen sie sich wie ein Film um die Haare, damit diese gesünder aussehen. Dieser Film verhindert aber auch, dass das Haar weitere Pflegestoffe aufnehmen kann. 
Gut aussehen klingt natürlich erst einmal gut und man kann auch ganz gut damit leben. Wer aber wert darauf legt, dass die Haare rundum gesund sind, sollte sich mal damit beschäftigen.

Ein pickliges Problem

Ich hatte eine ganze Weile Akne auf meiner rechten Wange, die einfach nicht weggehen wollte. Da habe ich auch einiges durchprobiert, Masken, Cremes, Aknecremes vom Arzt, Peelings, Reinigung von Innen, Tabletten…  die Akne blieb hartnäckig.
Irgendwann habe ich dann nur noch die Heilerde Serie von Alverde (jaja, schon wieder Alverde und Heilerde ;)) benutzt und die Akne ging und ward seither nicht mehr gesehen. (Pickel schon, aber die sind zu verkraften).
Natürlich ging das nicht von heute auf morgen, Gut Ding will ja bekanntlich Weile haben.
Ich habe mit der Heilerde übrigens auch meine Nachbarin angefixt, die nimmt mittlerweile nichts anderes mehr.
Auch hier kann es passieren, dass die Haut sich erst an die neue Pflege gewöhnen muss und erst einmal ein bisschen gereizt reagiert. Nach ein paar Wochen sollte sich aber eine Besserung zeigen, wenn nicht, ist es das falsche Produkt.

Manuka Honig Living Nature (*Sample)

So war es übrigens auch mit meiner Tagescreme von Living Nature. Meine Haut war so gar nicht begeistert davon, ein neues Produkt vorgesetzt zu bekommen und reagierte mit Unreinheiten. Da Living Nature als NK Firma sehr bekannt ist und ich eigentlich nur positives davon gehört habe, habe ich die Creme weiter verwendet und mittlerweile sind wir dicke Freunde. Bis zu dem Zeitpunkt, wo sie leer ist und neu gekauft werden will, da streiten wir dann mal über ihren Preis.
Da ist Manuka-honig drinnen und der wird momentan ja hochgelobt.
Die Creme ist einfach nur total angenehm auf der Haut und ich steh total drauf, mein Gesicht morgens mit ihr einzucremen. Ich kann es schlecht erklären, aber das Hautgefühl ist einfach total schön, so weich, seidig und angenehm. Irgendwie anders, als bei anderen Cremes.
Sie ist aber sehr reichhaltig, daher sollte man sich tatsächlich nur morgens damit eincremen.

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Hoffentlich konnte ich euch einen kleinen Einblick in die Naturkosmetik geben. Warum, weshalb und wieso ich Naturkosmetik besser finde, liegt wie gesagt daran, dass es meiner Meinung nach zu viel Mist als Inhaltsstoffe gibt.
Heute wollte ich euch einfach mal meine Erfahrungen mit euch teilen.

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